Verfasst am 4th Mai, 2018 | Tags : , , | von Mike Konrad | Unter : Nerd

Das Startup Leap Motion hat eine bestimmte Vorstellung, wie eine günstige Augmented-Reality-Brille, die ohne zusätzliche Handschuhe an den Händen des Nutzers reagiert, funktionieren könnte. Eine vielversprechend und ambitioniert Vorstellung. Die Entwickler sagen, dass ihr Headset für unter 80 Euro zu produzieren wäre. Nur selbst herstellen wollen sie es allerdings nicht.

Leap Motion will Augmented Reality massentauglich machen. Das Headset Project North Star soll einem Markt für AR-Brillen für Privatpersonen öffnen. .

Dafür müsste ein Headset Leistung bringen und günstig sein. Der Prototyp des Startups erfüllt beides. Er biete eine sehr gute Bildqualität, der Nutzer kann direkt mit seinen eigenen Händen mit AR-Objekten interagieren und das Gerät soll weniger als 80 Euro kosten.
Die Brille soll es ermöglichen, virtuelle Objekte mit der Hand zu greifen und diese dann zu bewegen, ohne dass ein Handschuh nötig wäre. Auch wenn dann das haptische Feedback fehlt, wäre das eine äußerst intuitive Steuerungsmethode für AR-Anwendungen. Mit seiner einer Auflösung von 1600 mal 1440 Pixeln und einer Bildwiederholungsrate von 120 Bildern pro Sekunde wäre das Headset besser als aktuelle Highend-Virtual-Reality-Headsets. Die Baupläne für das Project North Star sollen in den nächsten Woche als Open Source veröffentlicht werden. Das bedeutet, Hersteller können sie nutzen, um eigene Produkte auf den Markt zu bringen. Leap Motion versteht sich als Entwicklerteam, nicht als Produzent.

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