Verfasst am 1st Mai, 2012 | Tags : , , , , , , | von Mike Konrad | Unter : Technik

In den Entwicklungsländern benötigen die Menschen nicht nur Strom sondern vor allem frisches Wasser. Eine neuartige Windturbine soll beides liefern, Strom und Wasser, ohne Pumpe und Quelle. Marc Parent hat diese neuartige Windturbine WMS 1000 entwickelt und die französischen Startup Firma Eole Water wird sie bauen. 24 m sind die Masten hoch, mit einem 30-kW-Generator, der von einem 13 m großen Propeller angetrieben wird.

Diese Windturbine hat einen entscheidenden Vorteil. Sie produziert neben Strom auch Frischwasser. Es wird keine Pumpe angetrieben, die das Wasser aus einer Quelle holt. Diese Turbine entzieht der Luft ihre Feuchtigkeit. Der Wind der die Rotorblättern in Bewegung bringt, wird über mehrere Einlässe in das Innere der Turbine gelenkt und in einen Kondensator geführt. Das Wasser schlägt sich im nieder und rinnt im Inneren der Turbine zu Boden.

In Abu Dhabi steht bereits ein erster Prototyp der täglich 500 bis 800 Liter Trinkwasser gewinnt. Dort beträgt die Luftfeuchtigkeit gerade einmal 20 Prozent. Das Interesse an dieser neuen Technik hat Großunternehmen wie Siemens und Emerson geweckt. Die Wasserarmut ist ein ernstzunehmendes Problem und wird sich in Zukunft vermutlich sogar noch verschlimmern, wenn sich die Wüstengebiete ausweiten, die Bevölkerungsdichte zunimmt und der Klimawandel für Veränderungen des Grundwasserspiegels sorgt.

Quelle treehugger.com
VIA eolewater.com

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Ein Kommentar

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