Verfasst am 23rd Februar, 2012 | Tags : , , | von Gudy Stein | Unter : Buch, Kultur, Kunst, Musik

Das Lexikon Jazz in Deutschland füllt eine Lücke in der Jazz-Literatur. Es umfasst den Jazz und Jazzverwandtes in Deutschland von den Anfängen in den Zwanzigerjahren bis zur Gegenwart. Prominenz wie Klaus Doldinger oder Till Brönner ist selbstverständlich ebenso vertreten wie Geheimtipps und viel versprechender Nachwuchs. Die Auswahl folgt dabei nicht primär dem Kriterium des kommerziellen Erfolgs, sondern leuchtet den künstlerischen Stellenwert aus. Und so finden sich in diesem ersten Lexikon des deutschen Jazz sorgfältig recherchierte Informationen über zahlreiche Musiker, deren Schaffen bisher kaum oder gar nicht dokumentiert wurde Informationen über deutsche und ausländische Jazz-Pioniere der klassischen Ära, der Zeit des Nationalsozialismus und des Neubeginns in den Vierziger- und Fünfzigerjahren. Auch die Jazz-Szene der DDR wurde sorgfältig berücksichtigt, wobei viele Lücken gefüllt wurden. Neben den zahlreichen Musikerbiografien mit Schallplatten- und Literaturhinweisen gibt es auch Stichwörter zu Plattenfirmen und Labels, Einträge zu Kritikern, Schriftstellern…………..

…….Schallplattenproduzenten und Zeitschriften. Die entsprechenden Internetadressen ermöglichen die weiterführende Beschäftigung mit den Stichworten. Im Anhang listet eine vollständige Jazz-Diskografie des Amiga-Labels alle Jazz-Platten auf, die von 1947bis 1990 in der DDR veröffentlicht wurden eine wahre Fundgrube für Sammler und Historiker.

Der Autor Jürgen Wölfer, Jahrgang 1944, Diplom-Pädagoge, arbeitete zwanzig Jahre in der Schallplattenbranche, zuletzt als Produktmanager für Jazz und Klassik. Er schrieb unter anderem Biografien von Dizzy Gillespie und Johnny Richards sowie Diskografien von Anita O’Day und Si Zentner. Das Buch ist im Hannibal Verlag 29,90 Euro – auch über Amazon zu bestellen.


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